Forschung

Aktuelle Forschungsprojekte

Das SHZM ist Kooperationspartner bei folgenden Forschungsprojektes des Schweizerischen Nationalfonds (SNF):

 

Objektive Kriterien für die individuelle Auswahl einer physiologisch günstigen Violinposition

Dieses Projekt wird zudem von der Ernst Göhner Stiftung finanziell unterstützt. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Auf dem Weg zu einer Wissenschaft der Musikausführung: Interdisziplinäre Forschung über aufgabenspezifische Bewegungs- und Lernparameter bei Berufsmusikern

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Prolonged Performance-related Psychophysiological Activation in High- and Low-anxious Music Students 

Projektleiter: Patrick Gomez, Carole Dessimoz

Mitarbeit: Brigitta Danuser, Horst Hildebrandt, Regina Studer

Das Ziel des Projektes ist die Erfassung psychophysischer Funktionen bei Musikern insbesondere vor Bühnensituationen mit Schwerpunkt auf dem Zusammenhang zwischen längerfristigen Stressparametern und Bühnenängsten. Dadurch soll ein weiterer Beitrag zur Prophylaxe von Auftrittsängsten und zu einem konstruktiven Umgang mit übermässigem Lampenfieber geleistet werden. Neben kardiorespiratorischen Basisparametern werden Stresshormone und deren Tagesprofile in verschiedenen Phasen rund um den Bühnenauftritt erfasst. Die gewonnenen Werte werden mit den subjektiv wahrgenommenen Emotionen und mit der subjektiv wahrgenommenen physiologischen Aktivität verglichen. Das Projekt wird gemeinsam von der Universität Lausanne und dem Schweizerischen Hochschulzentrum für Musikphysiologie (SHZM) durchgeführt.  Der SNF finanziert das Projekt  über die Dauer von drei Jahren.

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Abgeschlossene Forschungsprojekte

 

Klarinettenklang – Versuch einer physiologischen Analyse

In dieser interdisziplinären Studie wird ein Zusammenhang zwischen Muskelaktivierungen im Unter- und Oberschenkel sowie im Rückenbereich und
der Erzeugung von Klarinettenklängen sowie deren klangästhetischer Qualität empirisch nachgewiesen. Die Resultate werden dergestalt aufbereitet, dass
sie in der künstlerischen und musikpädagogischen Praxis direkte Anwendung finden können.

Nähere Informationen finden Sie auf der Website der Hochschule für Musik Luzern hier.

Einen Beitrag zum Forschungsprojekt von Schweizer Fernsehen DRS finden sie hier.

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Belastungsfaktoren und Lösungsstrategien bei Musikstudierenden

Kooperationsprojekt mit den Musikhochschulen Basel, Luzern und Zürich

Längsschnittstudie mittels standardisierter Skalen zu berufsspezifischen Beschwerden körperlicher und seelischer Art, zum Zurechtkommen mit der Arbeit als Musikstudierende/r, zu arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebnismustern sowie zur Einstellung zu Gesundheit und zu den eigenen präventiven Aktivitäten.

Publikationen:

Hildebrandt H / Candia V / Nübling M (2009) „Evaluation gesundheitlicher Belastungen und Arbeitseinstellungen bei Studienanfängern an Musikhochschulen“. In: Arbeitsmedizin & Sozialmedizin & Umweltmedizin 44 (3 / 2009): 135

Hildebrandt H / Candia V / Nübling M (2009) „Evaluation gesundheitlicher Belastungen und Arbeitseinstellungen bei Studienanfängern an Musikhochschulen“. In: Dokumentation zur 49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. (DGAUM) 2009: 280 – 285

Hildebrandt H / Nübling M / Candia V (2012)” Increment of Fatigue, Depression, and Stage Fright During the First Year of High-Level Education in Music Students.” Med Probl Perform Art 2012; 27(1): 43–48

Link zum Artikel hier.

 

 

Kardiorespiratorische Aktivität bei ängstlichen und nichtängstlichen Musikstudierenden in Auftrittssituationen

SNF-Kooperationsprojekt mit der Universität Lausanne 2007-2011

Das Ziel des Projektes war die Erfassung psychophysischer Funktionen bei Musikern in Bühnensituationen. Mittels psychometrischer Skalen und einer Echzeit-Atem-Analyse (Gasaustausch, Atembewegungen, etc.) wurden Musikstudierende vor, während und nach Bühnenauftritten untersucht. 450 Studierende an 6 schweizerischen Musikhochschulen nahmen an der psychometrischen Erfassung und davon 75 Studierende an der apparativen Untersuchung teil. Neben kardiorespiratorischen Basisparametern wurde das endexpiratorische CO2 als Anhaltspunkt für eine mögliche  Hyperventilation gemessen. Die gewonnenen Werte wurden mit den subjektiv wahrgenommenen Emotionen und mit der subjektiv wahrgenommenen physiologischen Aktivität verglichen.

Publikationen:

Studer R / Danuser B / Hildebrandt H / Arial M / Gomez P (2009) “Music performance anxiety (mpa) : cardiorespiratory activity in high- and low-anxious professional music students before a performance situation.” In: Psychophysiology, 46 (2009): 43

Studer R / Danuser B / Hildebrandt H / Arial M / Gomez P (2011) “Hyperventilation complaints in music performance anxiety among classical music Students”. Journal of Psychosomatic Research Research 2011 Jun;70(6):557-64

Studer R / Gomez P / Hildebrandt H /Arial M / Danuser B (2011) „Stage fright: its experience as a problem and coping with it“. Int Arch Occup Environ Health. 2011 Oct;84(7):761-71

Studer R / Danuser B / Wild P/ Hildebrandt H / Gomez P (2014) „Psychophysiological Activation During Preparation, Performance, and Recovery in High- and Low-Anxious Music Students“. In: Applied
Psychophysiology and Biofeedback 39(1) (3/2014): 45-57 (online published 30th of January 2014)

Link zum Forschungsbericht hier.